DET.5.1.1 — Risikobasierte Priorisierung

KANN Security level: erhöht Effort 5 BSI-Stand-der-Technik-Kernel

Sub-control of DET.5.1

Statement (Anforderung)

Detektion KANN erkannte Schwachstellen anhand von risikobasierten Kriterien innerhalb einer Frist überprüfen.

Guidance (Erläuterung)

Bei einer risikobasierten Priorisierung wird nicht nur die Ausnutzbarkeit der Schwachstelle im Allgemeinen, z.B. durch einen CVS-Score, zur Priorisierung herangezogen, sondern die Beurteilung erfolgt durch eine Kombination solcher generellen Informationen mit dem individuellen Risikoprofil der betroffenen Assets. Dies ermöglicht es, Schwachstellen deutlich passgenauer zu beurteilen und die wirklich kritischen Schwachstellen zuerst zu patchen oder mitigieren. Hierzu können CVSS-Score, Informationen aus der Threat Intelligence und aus der Risikobewertung von Geschäftsprozessen kombiniert werden. Hierbei können auch automatisierte Verfahren angewendet werden, z.BMultiplikation von Kennzahlen zur Risikobewertung und von CVSS in Kombination mit Schwellwerten. Ergebnisdokument kann z.B. eine Risikomatrix, oder eine eigene CVE-Bewertungsrubrik sein.

Tags: Advanced Persistent Threats (APT)
Statement properties
NameValue
documentation Schwachstellenregister
result erkannte Schwachstellen
result_specification anhand von {{risikobasierten Kriterien}} innerhalb {{einer Frist}}
action_word überprüfen
modal_verb KANN
Control properties
NameValue
alt-identifier a9af82d7-44b8-412c-b8a0-becbda9b1da9
sec_level erhöht
effort_level 5
tags Advanced Persistent Threats (APT)
Parameters
IDLabelValues
det.5.1.1-prm1 risikobasierten Kriterien
det.5.1.1-prm2 einer Frist
Raw OSCAL JSON (complete control)
{
  "class": "BSI-Stand-der-Technik-Kernel",
  "id": "DET.5.1.1",
  "params": [
    {
      "id": "det.5.1.1-prm1",
      "label": "risikobasierten Kriterien",
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        {
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        }
      ]
    },
    {
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      "label": "einer Frist",
      "props": [
        {
          "name": "alt-identifier",
          "value": "a9af82d7-44b8-412c-b8a0-becbda9b1da9"
        }
      ]
    }
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  "parts": [
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      "id": "DET.5.1.1_stm",
      "name": "statement",
      "props": [
        {
          "name": "documentation",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/documentation_guidelines.csv",
          "value": "Schwachstellenregister"
        },
        {
          "name": "result",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/result.csv",
          "value": "erkannte Schwachstellen"
        },
        {
          "name": "result_specification",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/result.csv",
          "value": "anhand von {{risikobasierten Kriterien}} innerhalb {{einer Frist}}"
        },
        {
          "name": "action_word",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/action_words.csv",
          "value": "überprüfen"
        },
        {
          "name": "modal_verb",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/modal_verbs.csv",
          "value": "KANN"
        }
      ],
      "prose": "Detektion KANN erkannte Schwachstellen anhand von {{ insert: param, det.5.1.1-prm1 }} innerhalb {{ insert: param, det.5.1.1-prm2 }} überprüfen."
    },
    {
      "id": "DET.5.1.1_gdn",
      "name": "guidance",
      "prose": "Bei einer risikobasierten Priorisierung wird nicht nur die Ausnutzbarkeit der Schwachstelle im Allgemeinen, z.B. durch einen CVS-Score, zur Priorisierung herangezogen, sondern die Beurteilung erfolgt durch eine Kombination solcher generellen Informationen mit dem individuellen Risikoprofil der betroffenen Assets. Dies ermöglicht es, Schwachstellen deutlich passgenauer zu beurteilen und die wirklich kritischen Schwachstellen zuerst zu patchen oder mitigieren.   Hierzu können CVSS-Score, Informationen aus der Threat Intelligence und aus der Risikobewertung von Geschäftsprozessen kombiniert werden. Hierbei können  auch automatisierte Verfahren angewendet werden, z.BMultiplikation von Kennzahlen zur Risikobewertung und von CVSS in Kombination mit Schwellwerten. Ergebnisdokument kann z.B. eine Risikomatrix, oder eine eigene CVE-Bewertungsrubrik sein."
    }
  ],
  "props": [
    {
      "name": "alt-identifier",
      "value": "a9af82d7-44b8-412c-b8a0-becbda9b1da9"
    },
    {
      "name": "sec_level",
      "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/security_level.csv",
      "value": "erhöht"
    },
    {
      "name": "effort_level",
      "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/effort_level.csv",
      "value": "5"
    },
    {
      "name": "tags",
      "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/tags.csv",
      "value": "Advanced Persistent Threats (APT)"
    }
  ],
  "title": "Risikobasierte Priorisierung"
}
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